Wechsel von POP nach IMAP
Der Wechsel von POP nach IMAP auf allen Mail Clienten wird immer dann interessant, wenn die Anzahl der Computer und Mobilgeräte, die man so täglich nutzt, immer weiter ansteigt.
Irgendwann kommt der Tag, an dem es einen nervt, wenn man die gelöschten, erstellten, weitergeleiteten Mails des Tages, die man z.B. mit dem Laptop oder Smartphone bearbeitet hat, am Abend noch einmal sieht und eruieren muss, ob man diese nun schon beantwortet hat oder nicht.
Dazu kommt noch der Zustand der dezentralen Speicherung von Mails: die eine Antwort liegt auf dem Laptop, die andere im Smartphone und wenn man sich am heimischen Rechner auf eine vorangegangene Mail beziehen will, kann man erstmal suchen.
Dies alles lässt sich verhindern und abstellen: das Zauberwort heißt IMAP.
Growl 1.3 aus dem Mac App Store
Growl ist ein Programm, dass mich seit der ersten Stunde beim Mac begleitet.
Growl ist ein Benachrichtigungssystem, welches Pop-Ups auf dem Desktop erscheinen lässt, wenn in einer Anwendung etwas passiert, zum Beispiel wenn eine Mail ankommt oder ein Download beendet ist.
Seit Anfang Oktober ist es nun endlich im Mac App Store. Vorher musste man sich um seine Updates selbst kümmern und hat eine neue Version meistens erst nach einer Mac Softwareaktualisierung bemerkt.
Bei mir findet Growl hauptsächlich Verwendung mit den Hinweisen auf neue Mails, die im OSX eigenen Mailprogramm ankommen und twitter Nachrichten von meinem twitter Clienten YoruFukurou, während man mit einem anderen Programm arbeitet.
Ohne weiteres Zutun unterstützt Growl bei mir noch die installierten Programme
(Links führen zur den Internetseiten der Programme)
Komme ich direkt zu einem „Problem“ von Growl und der Benachrichtigung von neuen Mails aus dem Apple eigenen Mail Programm:
Dieses wird nicht mehr von Growl selbst unterstützt. Gab es vor der Mac App Store Version noch eine eigene Mail-“Plugin“ Seite namens GrowlMail, wurde GrowlMail nun aus Growl ausgelagert.
Nach einem Software Update für Mail, war GrowlMail direkt deaktiviert und es hat Tage/Wochen gedauert, bis eine neue Version erschienen ist. Nun werkelt ein externer Entwickler an GrowlMail und es ist über eine Google Code Seite erhältlich. http://code.google.com/p/growlmail/
Beim Letzten Mail Update im Oktober wurde GrowlMail für mein Empfinden direkt mit aktualisiert und das gleich mehrfach hintereinander ohne ein weiteres Zutun.
Einen weiteren Artikel über Growl 1.3.1 gibt es hier:
http://www.macnotes.de/2011/11/03/growl-fur-mac-1-3-1-veroffentlicht-hintergrund-app-und-vieles-mehr/
und eine Super 20 minütigen Screencast einer zwar älteren Version,
aber mit fortgeschrittenen Themen gibt es hier:
http://www.macosxscreencasts.de/highlights/growl-notifizierungen/
iCloud – Himmelhoch jauchzend, zum Tode betrübt
3 Wochen Erfahrung habe ich nun mit iOS 5 und der iCloud und berichte von meinen Erfahrungen mit dem Fotostream und der Synchronisierung der Kontakte.

Der Fotostream war das erste Feature, dass mir nach der Installation von iOS 5 und dem Update auf Mac OSX 10.7.2 als erstes entgegen gesprungen ist. Als erstes hatte ich den Fotostream auf dem iPhone und auf dem iPad aktiviert.
Wie es sein sollte landeten alle auf dem iPhone geschossenen Fotos im Fotostream und somit einen Augenblick später auch auf dem iPad. Funktioniert, wie erwartet.
Irgendwann später habe ich den Fotostream auf dem Mac eingerichtet und auch dort den Fotostream aktiviert. Auch hier erschienen wie erwartet alle Fotostream Bilder in der ausgewählten Anwendung, iPhoto in meinem Fall.
Da lagen sie nun die Fotos vom iPhone im Fotostream auf dem Mac. Fotos, von Büschen und Bäumen, Schildern und Zeitungsartikel – Schnappschüsse halt, die man so den ganzen lieben langen Tag macht. Was soll’s – lösche ich halt die unnützen, schon auf dem iOS Gerät gelöschten Bilder. Nee – you don’t. Einzelne Bilder können nicht gelöscht werden. Nur über die Webseite www.icloud.com kann man den Fotostream zurücksetzten und somit alle Fotos auf einmal löschen. Dann sind sie aber immer noch auf den iOS Geräten, wo man sie alle von Hand löschen muss.
Fazit: Solange ich nicht einzelne Bilder aus dem Fotostream löschen kann, so dass sie auf allen Geräte auch verschwinden oder nach der Aufnahme entscheiden kann, dass sie erst gar nicht hochgeladen werden ist der Fotostream für mich vorerst unbrauchbar.
Bei der Synchronisation von Kontakten war ich vorerst sehr glücklich einen weiten Dienst neben Google zu haben, der sich um den Abgleich von Adressen und Mailadressen auf allen Geräten kümmert. Vom ersten Einschalten an funktionierte der Abgleich der Adressbücher.
Ich war froh nun einen weiteren Dienst zur Synchronisation neben den genutzten Google Diensten zu haben, weil auch diese nicht in jeder Situation das machen, was und wie man sich das gedacht hat. <_off_topic_on_>Wer schonmal versucht hat seine Kontakte aus Google wieder zurückzuspielen, wird wissen wovon ich rede. Ein wahrer Traum ist eine exportierte csv Datei aus Google in Outlook wieder einzupflegen. <off_topic_off_>
Erst Tage später ist mir aufgefallen, dass ein Verteiler von Mail Empfängern, die ich im Adressbuch in einer Gruppe zusammengefast habe nicht mehr richtig funktionierte. Bei einem Kontakt wurde die erste Mail Adresse genutzt und nicht mehr die ausgewählte. Ich kannte unter Adressbuch die Möglichkeit eine entsprechende Mailadresse auszuwählen, aber diese „Verteilerliste bearbeiten…“ war immer ausgegraut. Selbst die Hilfe brachte nur eine Anleitung zu genau diesem Punkt. Google brachte in erst wenigen Artikel die Bestätigung: seit iCloud geht das nicht mehr
Kaum hatte ich die Kontakte in den iCloud Einstellungen deaktiviert kann ich auch wieder die Verteilerlisten bearbeiten…
So schön diese Wolkendienste auch sind, sie sind komplex, man sollte – nein man muss – sich intensiv mit ihnen beschäftigen, denn sonst landen Daten wo sie nicht zu sehen sein sollten. Oder jeher genutzte Dienst verhalten sich auf einmal anders als gewohnt…
iOS 5 Update – die Installation
Heute Morgen habe ich dann nochmals den Versuch gestartet, mein iPhone 4 zum Update zu überreden und siehe da, die Fehlermeldungen der vergangenen Nacht scheinen tatsächlich nur an überlasteten Servern gelegen zu haben.
Das Update lief ohne Probleme durch und ich wurde nach einem Neustart von einem Installations Assistenten nach Ortungsdienst, iCloud Nutzung und WLAN Sync gefragt. Nicht in der Reihenfolge und vielleicht war es auch noch ein oder zwei Fragen mehr.
iTunes hat danach begonnen das Backup wieder einzuspielen, aber da das leider ein wenig zu lange gedauert hat musste ich während der zurückspiel Phase das Kabel abziehen und hatte somit den heutigen Tag keine funktionierenden Apps auf dem iPhone noch Musik oder ähnliches.
Nur die iOS internen Apps, wie Mail, Kalender, iBooks funktionierten, doch eine WhatsApp Push Nachricht, welche im neuen „Notification Center“ (wie heißt das eigentlich auf deutsch?) erschien konnte ich nicht beantworten, weil die App nicht startete.
Nachdem ich das iPhone vorhin erneut mit dem Rechner verbunden habe ging der „reinstall“ Vorgang weiter, alles wurde zurück kopiert und funktioniert nun auch wieder.
iOS 5 Update – der Download
Nachdem ich gestern Abend gegen 20 Uhr mitbekommen habe, dass iOS 5 zum Download bereit steht, habe ich mich „KURZ“ an den Rechner gesetzt, denn auf schnellen Fortschritt brauchte ich nicht hoffen.
Zuerst habe ich das Update für OSX Lion 10.7.2 angestoßen und iTunes auf die aktuelle Version geupdatet, denn ich bin schonmal mit urwitzigen Fehlermeldungen stecken geblieben, weil irgendwas nicht auf neusten Stand war.
Die 1,6 GByte waren schnelle geladen und installiert… danach „schnell“ das iPhone an den Rechner geplugt und … … … … …. …. mit ca. 100kbit/s tröpfelten die Daten durch die Leitung. In einigen Tweets habe ich gelesen, dass die Leitung zwischen USA und Europa zu 76% mehr als normal ausgelastet war
Also habe ich den Rechner saugen lassen und dafür gesorgt, dass er über Nacht nicht in den Standby Modus fällt. Gegen Mitternacht war der Download beendet und ich habe den Aktualisierungsprozess gestartet. Doch dieser hat nach ein paar Minuten immer mit der Fehlermeldung 3002 oder 3014 abgebrochen.
Da auf twitter auch schon Nachrichten von fehlgeschlagenen Updates hereinkamen und immer wieder genau von dieser Fehlermeldung berichtet wurde habe ich noch das Update Paket für das iPad heruntergeladen und anschließen kam auch noch ein Update für iPhoto, da das ja nun auch iCloud tauglich ist.
endlich mal wieder was schreiben
Es wird Zeit, dass ich hier endlich mal wieder etwas schreibe.
Dann mach’ ich das doch mal mit dem aktuellen iOS Update.
iChat – ICQ
Ja ich gebe zu – das Problem ist nicht neu. Aber da es mir heute widerfahren ist, stelle ich die Lösung hier gleich online.
Habe heute seit langem mal wieder iChat gestartet in dem unter anderem auch ein ICQ Account eingerichtet ist. Doch wollte dieser heute, dass ich mein Passwort neu eingebe. Das hat sich aber nicht geändert, was ich online per WEB-ICQ (http://www.icq.com/download/webicq/) auch schnell überprüfen konnte.
Im Hinterkopf hatte ich, dass ICQ sich von AOL bzw. anders herum getrennt hat. Das ließ sich auch schnell per Google nachvollziehen. Dort wurde angegeben, dass man den Loginserver login.icq.com in den Accountdaten eingeben muss.
Doch selbst das hat bei mir nichts genutzt. Erst nach einem erfolglosen Login mit eingeschalteten SSL Häkchen und anschließenden entfernen des Hakens brachte wieder ein erfolgreiches Login zustande. Zwischen den Änderungen sollte man iChat beenden und neu starten.
Wie soll man darauf kommen?
Soundcloud Test – it works – awesome!
Ja wenn das nicht ein super interessanter Dienst ist! Ich kann gar nicht mehr nachvollziehen wie ich auf ihn gestoßen bin, ich glaube durch Twitter oder über ein Blog… egal… einfach nur toll!
Den Titel habe ich übrigens seit den letzten „Tellerrand #266“ im Ohr. Hat geklappt - der Ohrwurm!
Seit Wochen nichts Neues?
Nee, so ist es natürlich nicht.
Gerade seit Mai gibt es so wahnsinnig viel Neues. Doch immer wenn ich mich mal dran wagen wollte etwas zu schreiben, ist es bei den Vorbereitungen geblieben. Dann hat die Recherche wieder viel zu lange gedauert, oder wurde gerade deswegen wieder liegen gelassen und ist dann auch wieder super schnell veraltet.
Aber es kommt neuer „output“, die Stichpunkten Liste ist lang
Google Street View vs. Bing Maps
Seit Monaten warte ich auf Bilder von Google Street View.
Wie gerne würde ich Bilder aus meiner Stadt, Siedlung, Nachbarschaft sehen oder Großstädte, die ich gerne mal besuchen würde bzw. vor Jahren zuletzt gesehen habe.
Nee – erstmal nicht!
Und mit viel Pech sind wir deutschen Datenschutzbeauftragten dieser Welt, die ersten (und einzigen), die es vielleicht gar nicht zu sehen bekommen. Gerade heute habe ich im Radio gehört, dass Google nun alle Bilder auf Anfrage „schwärz“ oder besser unscharf veröffentlichen wird.
Da wird dieses Thema doch tatsächlich in die Agenda der Politik hoch gewuppt und das böse Google beschimpft und verklagt, bis sie sich genötigt fühlen, Fehler zuzugeben und mit allen zusammen zu arbeiten.
Fragt sich eigentlich nur wie lange es dauert, bis ein schlauer Dritter seine Daten erfaßt hat und schneller ins Netz stellt.
Oder ist das etwas schon seit Jahren der Fall?
Warum stand eigentlich nie etwas über die Vogelperspektive von Microsoft Bing auf den Titelseiten der Tageszeitungen?
Sind vielleicht die Leute, die jetzt gegen Google klagen schon seit Jahren auf den Bing Seiten „auszuspionieren“ ?
Werde jedenfalls mit einem breiten Grinsen auf meinen Monitor starren, wenn ich ein unscharfes Bild in Google sehe und ein Vogelperspektiven Bild aus allen vier Himmelsrichtungen unter Bing finde.

