dkretsch – dkBlog

Internet Fundstücke, Apple, iPhone, Tutorials, NSLU2 & nun auch iPad

unSlung 6.10-beta Release

Hinterlasse einen Kommentar »

Im Jahr 2007 hatte ich schon mit der unSlung 6.8 beta experimentiert. Mehr als ein NAS Laufwerk ist aber nicht heraus gekommen.

Dieses Jahr, also irgendwann im Juli 2008, habe ich gesehen, dass die 6.10 Release rausgekommen war. Da meine Hardware von früher nicht mehr vorhanden war, und meine NAS Lösung im Grund zu 99% ausgeschaltet war, habe ich einen neuen Anlauf genommen, die NSLU2 mehr zu nutzen.

Hier meine Installationsprotokoll (kurz und knapp – ausführliche Beschreibungen gibt es genug – siehe Links) ;-)

  • da ich keine Angaben gefunden habe, ob und wie man von der 6.8 zur 6.10 kommt habe ich mich dazu entschlossen zuerst die originale Linksys Firmware zu installieren und anschließend auf 6.10 zu wechseln
  • das habe ich mit den Redboot Verfahren gemacht. Redboot heißt es, weil die NSLU2 dann “rot” blinkt. Um die NSLU2 in diesen Zustand zu versetzten muss man den Reset Knopf gedrückt halten und die NSLU2 einschalten; auf die obere LED achten; diese wird erst orange und anschließend rot, in diesem Moment den Reset Knopf los lassen: die LED sollte nun Rot-Grün blinken!
  • Nachdem ich die NSLU2 in dieses Zustand gebracht habe, habe ich mit dem Upgrade Tool (upgrade_207_xp.exe) die original Linksys Firmware 2.3R63 eingespielt. Die NSLU2 hat in diesem Zustand die IP 192.168.0.1, dass heißt das Netzwerk, auf dem das Upgrade Programm läuft muss sich ebenfalls in diesem Adressbereich 192.168.0.x befinden.
  • das Upgrade Programm habe ich in einem virtuellen XP laufen lassen, da ich sonst nur einen Vista-Rechner und einen Apple zur Verfügung hatte und ich mir nicht sicher bin, ob dieses Programm auch unter Vista läuft…
  • danach habe ich über das Webtool (Standard IP: http://192.168.1.77) der NSLU2, das Netzwerk eingerichtet und anschließen über die Upgrade Seite die unSlung 6.10-beta Firmware installiert
  • nachdem Neustart habe ich an DISK2 einen 4GB USB-Stick angeschlossen und diesen über das Webtool NSLU2 formatiert
  • danach habe ich die NSLU2 ausgeschaltet, den Stick entfernt (WICHTIG! sonst bootet die NSLU2 nicht vom internen Speicher) und die NSLU2 neu gestartet
  • nun muss man Telnet einschalten – seit der 6.8-beta kann man das über das Webtool
  • über ein Telnet-Programm (ist z.B. in Windows beinhaltet) oder z.B. Putty habe ich dann die Installation fortgesetz
  • über Telnet habe ich mich als root mit dem Password uNSLUng angemeldet und anschließend den Stick wieder an DISK2 angeschlossen
  • danach /sbin/unsling disk2 ausgeführt
  • neues Passwort für ‘root’ vergeben
  • DO_Reboot (reboot Befehl über Telnet)
  • ALS NÄCHSTEST LISTE ICH ERSTMAL NUR DIE REIHENFOLGE MEINER INSTALLATION AUF
  • neuen Benutzer ‘sysadmin’ (Name beliebig – übers Webtool mit Heimverzeichnis) angelegt, soll root ersetzen
  • eine BASH installiert, um eine “gewohnte” Linuxumgebung per Telnet zu haben – habe nach dieser Anleitung http://www.nslu2-linux.org/wiki/Optware/Bash verfahren, welche bei mir allerdings fehlerhaft war (dazu weiter unten mehr…)
  • mit ‘vi /etc/passwd’ (vi Hilfe: mit “i” kommt man in den Edit-Modus, ESC zum Verlassen des Edit-Modus, “:w” zum speichern und “:q” zum beenden), die Benutzerdatei angepasst: sysadmin auf /opt/bin/bash umgestellt, userid/gruppenid auf root gestellt und das “home” Verzeichnis auf ‘/sysadmin’ (je nach verwendeten Namen) verwiesen, welches bei der Nutzererstellung erstellt wurde
  • folgende BASH Konfigurationsdateien erstell und/oder verlinkt (siehe Link Bash-Installation weiter oben): /sysadmin/.bash_profile erstellt (lädt .bashrc), /opt/etc/profile als link -s in /etc/profile angelegt, /opt/etc/bashrc von nslu2-linux.org kopiert, /root & /sysadmin /.bashrc von nslu2-linux.org kopiert
  • folgende Fehler habe ich danach festgestellt:
  • /opt/etc/bashrc FALSCHE FARBCODES – MÜSSEN SO AUSSEHEN ’33[…’
  • die Dateien /root/.bashrc & /sysadmin/.bashrc habe ich stark verkürzt
  • /opt/etc/profile war ein export Fehlerhaft, der korrigiert werden musste

Folgende Anmerkung: Nach dieser Prozedur sieht man über das Webtool der NSLU2 keinen Benutzer Names: ‘sysadmin’, aber eine Gruppe Namens ‘sysadmin’ ohne einen Benutzer und eine Freigabe Namens ‘sysadmin’.

Ich werde im Laufe der Zeit versuchen diese Anleitung “verständlicher” zu schreiben ;-) Im Moment sind es halt nur meine Notizen von der Installation!

Geschrieben von dkretsch

10. Oktober 2008 um 10:28 vormittags

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Log Out / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Log Out / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Log Out / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.